Das Training von 2-jährigen Vollblütern
Meine
Meisterarbeit
Artikel aus meinem Blog
Der Renntag am Samstag in Düsseldorf verspricht Spannung auf mehreren Ebenen. Während im zweiten Rennen das Amazonenreiten und gleichzeitig das Finale der Perlenkette ansteht, richtet sich der sportliche Blick später auf das Listenrennen – den Henkel-Stutenpreis. Für unser Quartier gehen zwei interessante Kandidatinnen an den Start, und wir reisen mit einer gesunden Mischung aus Hoffnung, Respekt und Vorfreude an.
Der Start in die neue Saison auf unserer Heimatbahn in München hätte für unser Quartier kaum stimmungsvoller verlaufen können. Zwei Siege, dazu zwei zweite Plätze – aber vor allem viele besondere Momente, die diesen Renntag für uns mehr gemacht haben als nur eine sportliche Momentaufnahme.
Der erste Auftritt unserer Dreijährigen in dieser Saison in Düsseldorf hätte kaum besser laufen können: Ein Sieg und ein dritter Platz für die Farben der Ecurie Cremant et Champagne – und das unter ganz unterschiedlichen Rennbedingungen. Genau solche Tage zeigen, dass wir im Winter die richtigen Weichen gestellt haben.
Der Galopprennsport lebt von Vertrauen, Leidenschaft und der engen Verbindung zwischen Besitzer, Pferd und Trainer. Genau deshalb haben wir in unserem Quartier in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, unsere Kommunikation und unsere internen Prozesse auf ein neues Niveau zu heben.
Mit unserer neuen Rennstall Cloud schaffen wir maximale Transparenz – im Stall, zu Hause und natürlich auch unterwegs auf dem Smartphone. Unser Ziel ist es, Besitzern jederzeit einen direkten, verständlichen und professionellen Zugang zu allen relevanten Informationen rund um ihr Pferd zu ermöglichen.
So verbinden wir persönliche Betreuung mit modernster Technologie und machen den Rennpferdebesitz noch erlebbarer.
Der Sieg von Snow Player im 85. Großen Preis von St. Moritz war sportlich beeindruckend – aber physiologisch betrachtet erst der Anfang eines komplexen Prozesses. 2.000 Meter auf Schnee, gelaufen auf rund 1.800 Metern Höhe, stellen eine extreme Belastung für Muskulatur, Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel dar. Was danach folgt, ist weniger sichtbar – aber wissenschaftlich hochspannend. Genau in dieser Phase befinden wir uns jetzt.
Manche Geschichten schreibt der Rennsport selbst. Und manchmal beginnt alles mit einer Begegnung – lange bevor ein Pferd überhaupt geboren ist. Der Sieg von Snow Player im 85. Großen Preis von St. Moritz ist für mich weit mehr als ein sportlicher Erfolg. Es ist die Vollendung einer Idee, die ihren Ursprung bereits im Jahr 2020 hatte.
Ein überlegener Auftritt auf dem gefrorenen See: Snow Player gewinnt den Grossen Preis von St. Moritz. Hier haben wir für unsere Fans die schönsten Fotos vom großen Highlight von White Turf 2026 bereitgestellt.
Was für ein Wochenende auf dem zugefrorenen St. Moritzersee! Unser Quartier durfte einen ganz besonderen Moment erleben: Snow Player gewinnt den Evangelos Pistiolis Foundation – 85. Grosser Preis von St. Moritz (Gruppe 2) und Los Angeles sichert sich Rang drei im Grand Prix UBS Skikjöring. Zwei Rennen, zwei völlig unterschiedliche Anforderungen – und doch ein gemeinsamer Nenner: Teamarbeit auf höchstem Niveau.
Zunächst möchte ich allen Besitzern, Partnern, Unterstützern und Lesern ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünschen. Wir starten 2026 mit Zuversicht, klaren Zielen und der nötigen Ruhe – Werte, die auch unseren heutigen Saisonauftakt prägen.
Der erste Renntag des Jahres führt unser Quartier nach Deauville, wo wir mit SNOW PLAYER und LOS ANGELES zwei Starter auf der PSF-Bahn im Einsatz haben. Diese Starts sind ganz bewusst auf den Konditionsaufbau ausgerichtet und dienen der Vorbereitung auf das White Turf im Februar in St. Moritz.
Kaum ein Thema wird am deutschen Renntag so leidenschaftlich diskutiert wie der berühmte „Kistenritt“. Viele Rennbahnbesucher sind überzeugt: Wenn ein Ersatzjockey kurzfristig in die Startbox steigt, passiert oft etwas Besonderes. Doch stimmt dieses Bauchgefühl wirklich? In diesem Beitrag möchte ich aus Sicht unseres Rennstalls erklären, was hinter dem Begriff steckt, warum es kaum belastbare Statistiken gibt – und welche praktischen Erfahrungen wir im Traineralltag tatsächlich machen.
Für uns im Rennstall gibt es Pferde, die einfach mehr bedeuten als ihre Bilanz aus Siegen und Platzierungen. Pferde, bei denen man vom ersten Moment an spürt, dass sie eine Geschichte mitbringen – und eine Zukunft vor sich haben. Genau so eine Stute ist SNOW LATE, die morgen auf der Vente d’Élevage in Deauville als künftige Mutterstute angeboten wird. Ich habe sie damals selbst selektiert und ersteigert. Jetzt begleite ich sie persönlich auf den nächsten Schritt ihrer Karriere.

Der zweite Renntag in München war für unser Quartier ein ganz besonderer: Zwei Siege, zwei Platzierungen und viele Leistungen, die zeigen, wie breit wir aufgestellt sind. Besonders freut mich dabei nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch, dass wir diese Momente gemeinsam mit unseren Besitzern erleben dürfen – denn sie sind ein ganz entscheidender Teil dieses Weges.