Zwei Siege in München – starke Teamleistung und ein besonderer Moment für unsere Besitzer
Der zweite Renntag in München war für unser Quartier ein ganz besonderer: Zwei Siege, zwei Platzierungen und viele Leistungen, die zeigen, wie breit wir aufgestellt sind. Besonders freut mich dabei nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch, dass wir diese Momente gemeinsam mit unseren Besitzern erleben dürfen – denn sie sind ein ganz entscheidender Teil dieses Weges.
Amazing Luna – ein zweiter Platz mit viel Aussagekraft
Für Amazing Luna (IRE) aus dem Besitz der Ecurie Cremant et Champagne begann der Tag direkt vielversprechend.
Sie zeigte eine sehr starke Leistung und musste sich am Ende nur knapp geschlagen geben. Der Rennverlauf war dabei alles andere als ideal.
„Also die erste Starterin, die Amazing Luna lief sehr stark. Den Sieg hat gekostet, die Tatsache, dass sie von ganz innen nach ganz außen genommen werden musste.“
Dieser zweite Platz ist für uns ein klares Signal: Mit etwas mehr Rennglück ist hier bald ein voller Erfolg möglich.
Coco Soleil bringt den Stall Holsboer in den Winner’s Circle
Ein echtes Highlight war der Sieg von Coco Soleil (FR) für den Stall Holsboer.
Nach einem beim letzten Start nicht erkennbaren Infekt zeigte sie diesmal, was wirklich in ihr steckt – und das war beeindruckend.
„Die Coco hat ganz toll gewonnen. War in Norty entschuldigt. Die hatte nämlich direkt nach der Reise so ein bisschen Schnupfen… Also dieser Sieg war schon sehr eindrucksvoll.“
Solche Siege sind besonders schön, weil sie zeigen, wie wichtig Geduld und Vertrauen der Besitzer sind.
Pietra Fortunata – noch Luft nach oben für Stall tmb
Für Pietra Fortunata (GB) aus dem Stall tmb lief es an diesem Tag nicht ganz nach Plan.
„Die Pietra lief heute ein bisschen schwächer als erwartet. Die braucht vielleicht noch ein bisschen elastischer… vielleicht eher Richtung 1800 Meter.“
Hier gilt es nun, die richtigen Stellschrauben zu finden. Das Potenzial ist da – wir werden den passenden Weg gemeinsam mit den Besitzern finden.
Anspruchsvolle Bedingungen für Noreia’s Secondo und Los Angeles
Im Ausgleich über 2.200 Meter hatten wir gleich zwei Starter:
Noreia’s Secondo für seine Besitzer
Los Angeles (SWI)
Gerade die Bodenverhältnisse spielten hier eine entscheidende Rolle.
„Der Secondo ist auf jeden Fall am Boden gescheitert. Da waren wir uns sicher, dass der Boden heute nicht nach seinem Geschmack ist.“
Trotzdem zeigte er mehr, als das Ergebnis vermuten lässt.
Auch Los Angeles (SWI) konnte sich achtbar schlagen:
„Der Los Angeles hat alles gut gemacht… fünfter Platz, vorletztes Geld… der hat sich angestrengt. Reiter hat ihn gut geritten. Also da sind wir zufrieden.“
Beide Pferde haben Einsatz gezeigt – jetzt gilt es, die passenden Bedingungen für die nächsten Starts zu finden.
Kelani kämpft stark für den Stall Ehrhardt
Im Ausgleich IV über 2.000 Meter überzeugte Kelani aus dem Stall Ehrhardt mit einem starken dritten Platz.
„Die Kelani lief recht gut mit dem dritten Platz… über lange vorne… vielleicht ein Tick zu hohes Tempo auf der Gegenseite… aber das war ein gutes Rennen.“
Auch Celine Johne im Sattel zeigte vollen Einsatz:
„Die Celine hat sich sehr angestrengt… wir sind zufrieden mit dem dritten Platz.“
Ein Ergebnis, das Mut für die kommenden Aufgaben macht.
Snow Player – ein besonderer Sieg für Besitzer Paul Bowden
Der emotionale Höhepunkt des Tages war ohne Frage der Sieg von Snow Player (FR) im Ausgleich I für Paul Bowden.
Nach einer alles andere als idealen Vorbereitung mit mehreren kleinen Rückschlägen war dieser Erfolg alles andere als selbstverständlich.
„Ich war auch ein bisschen überrascht über die Performance… der war wirklich nur auf 70–75 %.“
Die Liste der Herausforderungen war lang:
„Erkältung… noch mal erkältet… Schleim… Ballentritt… also der war ein paar Mal gehandicapt.“
Und trotzdem diese Leistung:
„Das war ja genauso ein leichter Sieg wie in St. Moritz… das Pferd ist wirklich der absolute Hammer.“
Für mich ist das ein Paradebeispiel dafür, was möglich ist, wenn Besitzer Geduld zeigen und an ihr Pferd glauben.
Fazit: Erfolg ist Teamarbeit – im Stall und darüber hinaus
Zwei Siege, zwei Platzierungen und viele wertvolle Erkenntnisse – dieser Renntag war ein voller Erfolg.
„Es war wieder mal ein ganz toller Tag mit zwei Siegen und zwei Plätzen. So kann es weitergehen. Wir sind sehr stolz auf unser Team und überglücklich.“
Und genau dieses „Team“ umfasst eben nicht nur uns im Stall, sondern ganz besonders auch unsere Besitzer, die diesen Weg mit uns gehen.
